Oberschwäbische Barockstrasse , Aktuelle Pressemitteilung
04.04.2019, 4.791 Zeichen, 7 Bilder, Kurzfassung

Gänsehautmomente an der Oberschwäbischen Barockstrasse

Die Kehrseite des Barock erleben

Schauderhaftes steht in diesem Jahr an der Oberschwäbischen Barockstrasse im Mittelpunkt. Denn neben prachtvollen Bauten gehören auch verzierte Gerippe oder die Hexenverfolgung zu dem aus heutiger Sicht etwas bizarren Zeitalter. In der neuen Übersichtskarte zum Themenjahr «BAROCK erschaudern» sind Stationen markiert, die gleichermassen furchterregend wie faszinierend sind.

Heiligen- und Reliquienkult
In vielen Klöstern und Kirchen entlang der Oberschwäbischen Barockstrasse können sie noch heute bewundert werden: Die Gebeine von Heiligen, geschmückt mit Gold, Edelsteinen und kostbaren Gewändern. Die «Heiligen Leiber» stammen aus römischen Katakomben und ruhen seit hunderten von Jahren in gläsernen Schreinen.

Hexenwahn, Pranger und Galgen
Mit der Verbrennung zweier Ravensburgerinnen begann im Mittelalter die systematische Verfolgung von Frauen als Hexen. Eine Führung durch Ravensburg bringt die Besucher zu den originalen Schauplätzen. Auch Kerker, Pranger und Galgen gehörten zum Barock. Relikte eines düsteren Kapitels der Geschichte sind in verschiedenen Museen ausgestellt.

Harter Alltag statt höfischer Opulenz
Das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach und das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg geben Einblicke in den harten Alltag der Landbevölkerung. Das Leprosenhaus in Bad Wurzach diente einst als Isolierstation für Aussätzige. «Der Duft einer Epoche» kann bei der gleichnamigen Führung im Neuen Schloss Tettnang erschnuppert werden. Der Themenweg «Zwischen Himmel und Hölle» zwischen Bergatreute und Ratzenried-Argenbühl führt zu eher unbekannteren Stätten von Volksfrömmigkeit und Aberglaube.

Schauderhaftes im Sommer
Auch die diesjährige BAROCKwoche vom 10. bis zum 18. August widmet sich dem Thema. So sind im Festprogramm mit Sicherheit einige Gänsehautmomente eingeplant. Dazu gibt es entlang der Oberschwäbischen Barockstrasse wieder Musik aus dem 18. Jahrhundert, ausgefallene Gaumenfreuden oder Führungen, die Einblick in das Leben und die Kunst geben.

Eine Faltkarte weist den Weg
Die neue Übersichtskarte zum Themenjahr «BAROCK erschaudern» und ein detaillierter Routenführer zur Oberschwäbischen Barockstrasse sind kostenlos erhältlich bei Oberschwaben Tourismus, Tel. +49 (0)7583 92638-0, info@oberschwaben-tourismus.de, www.himmelreich-des-barock.de

 

SERVICE

Einzelne Ziele und Termine finden Sie hier:
Kloster Heiligkreuztal, www.kloster-heiligkreuztal.de

Kloster Roggenburg, www.kloster-roggenburg.de

Kloster und Schloss Salem, www.salem.de

Bad Waldsee, www.bad-waldsee.de

Bad Wurzach, www.bad-wurzach.de

Kisslegg im Allgäu, www.kisslegg.de

Memmingen, www.memmingen.de

Ravensburg, www.ravensburg.de

Tettnang, www.schloss-tettnang.de

Veringenstadt, www.veringenstadt.de

Wangen im Allgäu, www.wangen.de

Wolfegg im Allgäu, www.wolfegg.de

Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg, www.bauernhausmuseum-wolfegg.de

Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach, www.Museumsdorf-Kürnbach.de

 

Die Oberschwäbische Barockstrasse in Kürze:

Die Oberschwäbische Barockstrasse ist eine der ersten Kultur- und Ferienstrassen Deutschlands, besteht aus vier Routen und zählt auf 760 Kilometern über 50 Erlebnisstationen.

Die Hauptroute beginnt im Norden mit dem Kloster Wiblingen und führt über Biberach, Ochsenhausen, Bad Wurzach, Wolfegg und Kisslegg an den Bodensee nach Langenargen und zurück über Weingarten, Bad Waldsee, Bad Schussenried, Zwiefalten und Ehingen nach Ulm. Die Ostroute verbindet die Allgäu-Städte Memmingen, Ottobeuren, Kempten und Leutkirch und schliesst in Kisslegg wieder an die Hauptroute an. Entlang der Westroute bereisen Barockbegeisterte das Kloster Wald, das Kloster Habsthal, das Kloster und Schloss Salem und die Basilika Birnau am Bodensee. Die Südroute führt von Langenargen aus in die Schweiz nach St. Gallen und Trogen bis hin zur Insel Mainau.

Besucher können in sechs Themenwelten die Epoche des Barock entdecken: «BAROCK bestaunen», «BAROCK geniessen», «BAROCK entspannen», «BAROCK erlauschen» und «BAROCK erschaudern».
Die Oberschwaben Tourismus GmbH mit Sitz in Bad Schussenried ist Trägerin der Marke «Oberschwäbische Barockstrasse» und vermarktet die Ferienstrasse national und international. Kontakt: Tel. +49 (0)7583 92638-0, info@oberschwaben-tourismus.de, www.himmelreich-des-barock.de


Nutzungsbedingungen

BAROCKwoche vom 10. bis zum 18. August

Entlang der Oberschwäbischen Barockstrasse wird während der BAROCKwoche wieder auf verschiedene Weise gefeiert: Mit Musik aus dem 18. Jahrhundert, ausgefallenen kulinarischen Ausflügen oder Führungen. Und mit Sicherheit sind auch einige Gänsehautmomente im Festprogramm eingeplant, das im Juli erscheint.
Bildnachweis: Achim Mende
Bildinfos: 10x15cm, 300dpi
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BAROCK erschaudern

Schauderhaftes steht in diesem Jahr an der Oberschwäbischen Barockstrasse im Mittelpunkt. In der neuen Übersichtskarte zum Themenjahr „BAROCK erschaudern“ sind Stationen markiert, die gleichermassen furchterregend wie faszinierend sind.
Bildnachweis: Oberschwaben Tourismus
Bildinfos: 15x4,7cm, 300dpi
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Die gruselige Seite des Barock

Die Gebeine von Heiligen stammen aus römischen Katakomben. Sie waren Mittelpunkt eines ausgeprägten Reliquienkults.
Bildnachweis: Oberschwaben Tourismus GmbH
Bildinfos: 15x10cm, 300dpi
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Hexenwahn und Folter

Der Barock war nicht nur Prunk. Auch Hexenverfolgung, Galgen und Folter gehörten dazu. Relikte dieser Geschichte sind in oberschwäbischen Museen ausgestellt.
Bildnachweis: Frank Müller
Bildinfos: 15x11cm, 300dpi
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Kapelle bei Fulgenstadt

Entlang der Oberschwäbischen Barockstrasse gibt es viele Kirchen und Kapellen zu entdecken. Auch, aber nicht nur, während der diesjährigen BAROCKwoche vom 10. bis zum 18. August, unter dem Motto „BAROCK erschaudern“.
Bildnachweis: Alexander Jennewein
Bildinfos: 15x10cm, 300dpi
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"Heiliger Leib" in der Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich in Kisslegg

In vielen Klöstern und Kirchen entlang der Oberschwäbischen Barockstrasse können sie noch heute bewundert werden: Die Gebeine von Heiligen, geschmückt mit Gold, Edelsteinen und kostbaren Gewändern.
Bildnachweis: Oberschwaben Tourismus
Bildinfos: 15x10cm, 300dpi
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Höfischer Luxus

Bei einer Führung zum Thema Hygiene und Erotik können die Besucher im Neuen Schloss Tettnang den Duft einer Zeit schnuppern, als Waschen als ungesund galt und nur Parfüm Gerüche und Ungeziefer vertreiben konnte.
Bildnachweis: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Günther Bayerl
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